MPU-Projekt
Klärung der Voraussetzungen für eine MPU
Handlungsalternativen
Fehlverhalten und Selbsteinschätzung
In der Arbeit mit straffällig gewordenen Menschen ist feststellbar, dass verhältnismäßig viele Probanden der Bewährungshilfe eine MPU bestehen müssen, bevor sie motorisiert am Straßenverkehr teilnehmen dürfen. Der Führerschein ist aber häufig ein wichtiger Bestandteil der Zukunftsplanung von Probanden, unter anderem auch, um die Chancen auf dem angespannten Arbeitsmarkt zu verbessern.
Im Rahmen der Resozialisierungsarbeit, insbesondere der lebenslagenorientierten Sozialarbeit, erschien es daher angezeigt, ein unterstützendes Angebot zu entwickeln.
Der Kurs wird in Kooperation mit TÜV Nord in der Dienststelle Oberhausen durchgeführt und dauert ca. zwei Monate. Den Teilnehmern soll geholfen werden, eine realistische Selbsteinschätzung ihrer Chancen bei der Erteilung / Wiedererteilung einer Fahrerlaubnis zu bekommen. Der Kurs umfasst sieben Gruppenveranstaltungen und ein Einzelgespräch.
Die Gruppenveranstaltungen werden durch einen Verkehrspsychologen geleitet und bieten die Möglichkeit, bestehende Fragen über eine MPU zu klären. Zudem sollen sich die Teilnehmer mit ihrem eigenen straßenverkehrsrechtlichen Fehlverhalten auseinandersetzen und in und durch die Gruppe Handlungsalternativen entwickeln. Die Analyse des Lebensstils steht hierbei im Vordergrund. Abschließend hat jeder Teilnehmer ein Einzelgespräch mit einem Verkehrspsychologen, bei dem er eine klare Einschätzung seiner Position sowie konkrete Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise bekommt.
Der Kurs ist für 12 Teilnehmer konzipiert. Jeder Teilnehmer hat einen Eigenkostenanteil von 75,00 € zu tragen.
Den Termin für den nächsten Kursbeginn erfragen Sie bitte bei den unten aufgeführten Ansprechpartnern.
Ansprechpartner
Steffen Fröhlich
Tel: 0208 / 85 848 – 20
E-Mail: steffen.froehlich@lg-duisburg.nrw.de
Lisa Tefett
Tel: 0208 / 85 848 – 13
E-Mail: lisa.tefett@lg-duisburg.nrw.de